RHI sondiert bei Heraklith weiter Börsegang oder Investor-Einstieg

25. Juli 2005, 11:58
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Entscheidung demnächst - Trennung vom Dämmstoff-Geschäft beschlossene Sache

Wien - Im RHI-Konzern wird weiterhin sondiert, in welcher Form die geplante Trennung von der Dämmstoff-Sparte Heraklith erfolgen soll. Am Prüfstand stehen sowohl ein Börsegang als auch der Verkauf an einen Investor. Mit einer Entscheidung sei in nächster Zeit zu rechnen, bekräftigte RHI-Sprecher Volkmar Weilguni gegenüber der APA. Welche Variante präferiert wird, wollte er nicht kommentieren.

Fix sei jedoch, dass sich RHI von Heraklith trennen werde. Das sei auch vom Aufsichtsrat bereits beschlossen worden. "Wir wollen uns auf einen einzigen Geschäftsbereich (Feuerfest, Anm.) konzentrieren und da unsere Kräfte bündeln", betonte Weilguni am Montag.

Verkaufspläne für Heraklith waren schon 2001 gewälzt, Anfang 2002 aber wieder auf Eis gelegt worden, weil damals von den Interessenten aus Sicht von RHI zu wenig Geld geboten wurde. Nun soll ein neuer Versuch gestartet werden, für den auch ein Börsegang wiederholt als Option genannt wurde. Für 28. Juli hat der Vorstand zur Halbjahres-Pressekonferenz des RHI-Konzerns geladen.

Die Heraklith-Gruppe beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter in sieben Ländern (vor allem in Osteuropa). 2004 steigerte das in Kärnten ansässige Unternehmen den Umsatz um rund 9 Prozent auf 181,5 Mio. Euro (das sind rund 14 Prozent des RHI-Gesamtumsatzvolumens), das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich von 7,1 auf 10,1 Mio. Euro. In Slowenien hat Heraklith heuer die zwei Dämmstoff-Produzenten EuroVek und Termo erworben. (APA)

WKN 67690 ---- ISIN AT0000676903 ---- WEB http://www.rhi-ag.com http://www.heraklith.com

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