Neue Eigentümer wollen mit Winzip Kasse machen

26. Juli 2005, 10:18
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Mehr Anwender sollen für die Software zahlen - Bisheriges Bezahlsystem funktioniert bei weitem nicht so wie es eigentlich sollte

Der Finanzinvestor Vector Capital hat mit Winzip Computing den Hersteller des populären Komprimierungsprogramms Winzip http://www.winzip.com gekauft und will nun die User zunehmend zum Bezahlen anregen. Normalerweise kostet Winzip nach einer 30-tägigen Probeversion 29 Dollar. Das Bezahlsystem funktioniert aber bei weitem nicht so wie es eigentlich sollte. Bisher zahlen nur wenig User für eine Vollversion, berichtet das Branchenportal Cnet.

Erfolgsstraße

Das soll sich nun ändern. Der Finanzinvestor, der schon das defizitäre Softwareunternehmen Corel wieder auf die Erfolgsstraße zurückgeführt hat, will bei Winzip den bisher vernachlässigten finanziellen Aspekt in den Vordergrund stellen. So sollen laut Cnet die Winzip-User etwas deutlicher daran erinnert werden, dass die Software Geld kostet. Zusätzliche Features, die allein zahlenden Kunden vorbehalten sind, sollen weitere User zum Bezahlen anregen. Darüber hinaus hat Vector mit dem Suchmaschinenriesen Google eine Marketing- und Vertriebsvereinbarung unterzeichnet.

140 Mio. Mal herunter geladen

Winzip ist nach Angaben von Vector bereits 140 Mio. Mal herunter geladen worden. Pro Woche laden sich weitere 500.000 User eine kostenlose Version des beliebten Shareware-Programms herunter. Bisher hat Winzip aber für Upgrades oder neue Versionen keine zusätzlichen Gebühren verlangt, wie es in der Softwarebranche sonst üblich ist. Außerdem stellte das Unternehmen Kunden, die die Gebühr gezahlt haben, keine extra Features zu Verfügung. (pte)

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