Eurozone: Anstieg auf 2,1 Prozent

31. Juli 2005, 18:13
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Nach 2,0 Prozent im Mai - Niedrigste Teuerungsraten in Portugal und Schweden, höchste in Lettland und Ungarn

Brüssel - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone ist im Juni 2005 auf 2,1 Prozent gestiegen, teilte des EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. Im Mai war der Verbraucherpreisanstieg bei 2,0 Prozent gelegen, im Juni 2004 bei 2,4 Prozent.

In der gesamten EU lag die Inflationsrate im Juni - wie schon im Mai - bei 2,0 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,4 Prozent betragen.

Die niedrigsten Teuerungsraten gab es im Juni in Portugal (0,6 Prozent), Schweden (0,8 Prozent), Finnland (1,0 Prozent) und der Tschechischen Republik (1,3 Prozent), die höchsten in Lettland (6,6 Prozent), Ungarn (3,7 Prozent) Estland, Griechenland, Spanien und Luxemburg (jeweils 3,2 Prozent). In Österreich betrug die Inflation nach HVPI-Kriterien im Juni nach vorläufigen Zahlen wie schon im Vormonat Mai 2,0 Prozent.

Hauptpreistreiber waren in der Eurozone im Juni Wohnen, Alkohol und Tabak sowie Verkehr, bremsend auf die Inflationsrate wirkten Nachrichtenübermittlung (-2,1 Prozent), Freizeit und Kultur (-0,3 Prozent) sowie Bekleidung (0,3 Prozent). (APA)

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