Zwirbelbrot

Redaktion, 26. Juli 2005, 14:37

Der Fortschritt in der Backstube geht unaufhaltsam weiter

Von den Aborigines-Weckerln war hier schon vor einiger Zeit die Rede, doch wie ihr Chronist bei seinem letzten Aufenthalt in einer Supermarktfiliale feststellen konnte, ist der Fortschritt in den österreichischen Back- und Aufbackstuben ungestüm weitergegangen. Bei Interspar wird neuerdings ein schraubenförmig gewundenes Brot feilgeboten, das den schönen Namen „Zwirbelbrot“ trägt.

Ein ganz spezielles Plus für den Konsumenten: Beim Interspar-Zwirbelbrot handelt es keineswegs um irgendein 08/15-Zwirbelbrot, sondern um ein „handgedrehtes rustikales Bio-Holzofenbrot“, das, so vermute ich einmal, sich geschmacklich um Welten von einem maschingezwirbelten unterscheidet.

Vielleicht könnte man es der Präzision halber gleich Handzwirbelbrot nennen, damit jede Verwechslung mit einem Maschinzwirbelbrot von vornherein ausgeschlossen ist.

Von
Christoph Winder

Winders Wörterbuch zur Gegenwart ist ein Work in Progress.

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Ha ha !

Das ist lustig !
Aber es gibt beim M-Preis-Baguette auch ein Kutscherbrot, also was soll's ? Ob dies vom Kutscher angeliefert wird, darf man bezweifeln. Aber so lange es halbwegs frisch ist schmeckt's ganz gut. Wie wäre es mit: Oberammergauer Hirten-Wecker'l, oder hand / bzw. Fuss-gezopfte Kreuzspitzwecker'n. Ha ha !
Nun laß ich's lieber, weil ....man weiss ja nie

das zwirbelbrot ...

... schmeckt aber guuut.

eh

aber natuerlich NUR das original handgezwirbelte ;)).

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