NÖ: Blaulichtfunk bis Ende 2007

27. Juli 2005, 16:21
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Bund und Land unterzeichneten Vereinbarung - Bis zu elf Millionen Euro will NÖ investieren

St. Pölten - Innenministerin Liese Prokop (V) und der für den Katastrophenschutz zuständige Landesrat Josef Plank (V) haben am Montag in St. Pölten eine Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Niederösterreich zur Realisierung des BOS-Digitalfunkprojektes unterzeichnet.

Die Einrichtung soll bis Ende 2007 "stehen". Die Investitionen für das Land - 20 Prozent der Gesamtkosten - bezifferte Plank mit neun bis elf Mio. Euro, die jährlichen Betriebskosten mit 300.000 bis 400.000 Euro. Das Blaulichtfunknetz sieht etwa 230 Standorte in Niederösterreich vor. Plank: "Wir wollen ein System, das effizient arbeitet, keine Doppelgleisigkeiten."

Prokop sprach von einem "Werkzeug für die Blaulicht-Organisationen", das so schnell wie möglich auf ganz Österreich ausgeweitet werden solle. Vorreiter ist Tirol, wo die BOS-Einrichtung mit 170 Standorten bis Ende 2005 abgeschlossen sein soll. Bei der Universiade habe sich das System bereits bewährt, so die Ministerin. Es soll im kommenden Jahr auch in Wien und im engen Umland der Stadt anlässlich der EU-Präsidentschaft zum Einsatz kommen.

Der Digitalfunk BOS Austria ist ein flächendeckendes Funknetz für alle österreichischen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Das System basiert auf dem Tetra-Standard.

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