Mobilfunk und Breitband treiben Telekomindustrie

26. Juli 2005, 10:15
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Ausgaben außerhalb der USA steigen bis 2008 auf zwei Billionen Dollar

Der Telekommunikationsmarkt außerhalb der USA soll in den kommenden Jahren sein rasantes Wachstum fortsetzen und bereits im Jahr 2008 ein Volumen von mehr als zwei Bio. Dollar erreichen. Nach den Berechnungen des US-Branchenverbandes Telecommunications Industry Association TIA legen die Ausgaben für Telekommunikation in den Märkten Kanada, Ost- und Westeuropa, Lateinamerika sowie Asien-Pazifik jährlich um durchschnittlich 10,6 Prozent zu. Wachstumstreiber sind etwa die weitere Verbesserung der Wirtschaftslage rund um den Globus sowie der anhaltende Mobilfunkboom.

Trend zu Handy und VoIP

Der Trend zu Handy und VoIP knabbert zunehmend am Wachstum der Festnetzbranche. Der Umsatz im Festnetzsektor wächst in den kommenden Jahren durchschnittlich nur um 1,9 Prozent auf 422 Mrd. Dollar. Dagegen steigt der Umsatz der nach wie vor boomenden Mobilfunkindustrie laut TIA um jährlich 11,6 Prozent auf 466 Mrd. Dollar im Jahr 2008. Die Zahl der Mobilfunkuser wächst dabei weiterhin schneller als die der Festnetzkunden. Im Jahr 2008 telefonieren nach den Prognosen in den untersuchten Regionen bereits 1,9 Mrd. Menschen via Handy. Damit übertrifft die Zahl der Handykunden die der Festnetzuser dann um 70 Prozent. Die Mobilfunkpenetration soll auf durchschnittlich 44 Prozent klettern.

Breitbandverbindungen

Als Motor bei den Ausgaben für Equipment präsentieren sich in den kommenden Jahren die schnellen Breitbandverbindungen. Der Umsatz mit Breitbandzugängen soll sich in den Jahren 2004 bis 2008 auf 101 Mrd. Dollar verdreifachen. Der Breitbandboom wird laut TIA auch positive Auswirkungen auf den Equipmentmarkt haben. Hier prognostiziert der Branchenverband bis 2008 ein durchschnittliches Plus von 8,1 Prozent auf 325 Mrd. Dollar. (pte)

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TIA

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