Umfrage: FPÖ und BZÖ könnten an Vier-Prozent-Hürde scheitern

19. Juli 2005, 15:43
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OGM-Sonntagsfrage: SPÖ 41, ÖVP 38, Grüne 12, FPÖ und BZÖ je 4 Prozent

Wien - FPÖ und BZÖ liegen in der Wählergunst derzeit gleichauf. Beide Parteien müssten aber, wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären, mit einem prognostizierten Wähleranteil von je vier Prozent um den Einzug ins Parlament zittern. Das geht aus einer vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage hervor. An der Spitze liegt weiter die SPÖ mit 41 Prozent, vor vier Wochen wären es 42 Prozent gewesen. Für die ÖVP würden - wie auch schon zuletzt - 38 Prozent der Befragten votieren. Die Grünen könnten mit 12 Prozent der Stimmen rechnen, was einem Plus von einem Prozentpunkt entspricht.

In der Kanzlerfrage führt weiterhin klar Wolfgang Schüssel. 28 Prozent der Österreicher (zuletzt 29 Prozent) würden bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu wählen, für den ÖVP-Obmann votieren. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer hält nach wie vor bei 19 Prozent. Grünen-Chef Alexander Van der Bellen könnte derzeit lediglich 13 Prozent der Stimmen für sich verbuchen - vor zwei Monaten wären es noch 18 Prozent gewesen. BZÖ-Chef Jörg Haider käme auf vier Prozent (zuletzt ein Prozent), FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache weiterhin auf zwei Prozent. (APA)

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