Suchaktion nach Taucher im Attersee vorerst erfolglos

18. Juli 2005, 21:59
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30-Jähriger sackte auf 80 Meter Tiefe ab

Linz - Die Suchaktion nach dem Taucher, der seit Samstagnachmittag im oberösterreichischen Attersee vermisst wird, verlief vorerst erfolglos. Zwei 30 und 34 Jahre alte Froschmänner aus Wien hatten im Bereich der "Schwarzen Brücke" zwischen Weyregg und Steinbach Schwierigkeiten bekommen und den Kontakt zueinander verloren. Dem 34-Jährigen gelang es, einen Notaufstieg durchzuführen, vom 30-Jährigen fehlte zunächst jede Spur.

Der überlebende Wiener gab nach dem Notaufstieg an, dass sein Tauch-Partner in einer Tiefe von etwa 40 Metern abgesackt sei. Der 34-Jährige wollte dem Jüngeren noch helfen, in einer Tiefe von 80 Metern musste er jedoch einen Notaufstieg vornehmen.

Keine Spur

Die sofort alarmierte Wasserrettung bildete mit über 40 Tauchern in 40 Meter Tiefe eine Kette, am frühen Samstagabend gab es jedoch noch keine Spur von dem Verunglückten. Der schwerverletzte 34-Jährige wurde in die Dekompressionskammer nach Traunstein (Bayern) geflogen.

Im heurigen Jahr gab es am Attersee bereits fünf Tauchunfälle. Dabei kamen drei der Wassersportler ums Leben, vier wurden zum Teil schwer verletzt. Ein weiterer Tauchunfall ereignete sich am Traunsee (Bezirk Gmunden). Dort ertrank im Jänner ein Froschmann, ein anderer erlitt schwere Verletzungen. (APA)

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