China: Im ersten Halbjahr 2005 starben rund 2.700 Bergarbeiter

18. Juli 2005, 10:21
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3,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2004 - Zahl der großen Unglücke verdoppelt

Peking - Chinesische Bergwerke zählen nach wie vor zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen der Welt. Bei Grubenunglücken in der Volksrepublik kamen im ersten Halbjahr 2005 etwa 2.700 Arbeiter ums Leben, wie die Behörde für Bergwerkssicherheit am Samstag bekannt gab. Dies seien 3,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Besonders beunruhigend sei die Zunahme der großen Unglücke mit vielen Toten. Es sei "schockierend", dass sich deren Zahl verdoppelt habe, sagte Behördenchef Li Yizhong.

In keinem anderen Land sterben so viele Bergarbeiter wie in der Volksrepublik. Der enorme Energiebedarf der rasant wachsenden chinesischen Wirtschaft ließ den Preis für Kohle zuletzt stark ansteigen. Angesichts der Profite vernachlässigen Minenbetreiber oftmals die Sicherheitsvorschriften. (APA)

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