ÖIAG stellt Voest-Umtauschanleihe vorzeitig fällig

20. Juli 2005, 13:07
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Restliche Bond-Investoren können bis 19. August in Voest-Aktien wandeln - ÖIAG bei Voest Ende August ganz draußen

Wien - Nur mehr eine Frage weniger Wochen ist der endgültige Ausstieg der ÖIAG aus dem börsenotierten Linzer Stahlkonzern voestalpine. Heute, Mittwoch, hat die Staatsholding ihre Umtauschanleihe auf Voest-Aktien aus eigenem Besitz fällig gestellt - gut ein Jahr vor dem Ende der Laufzeit.

Bis 19. August läuft für die noch verbliebenen Bond-Investoren die Frist, ihre Zertifikate in Voest-Aktien zu wandeln. Dies geht aus einer Information der ÖIAG in den heutigen Ausgaben der "Wiener Zeitung" und der "Financial Times" hervor. Alle ausstehenden Schuldverschreibungen, die bis dahin nicht gewandelt wurden, werden zum Nennbetrag zuzüglich aufgelaufener Zinsen am 25. August zurückgezahlt.

Damit wird der bisherige staatliche Einfluss bei Österreichs größtem Stahlerzeuger Geschichte sein. Aus der Vollprivatisierung der Voest hat die ÖIAG insgesamt mehr als 708 Mio. Euro erlöst. Der zehnjährige Privatisierungsprozess erfolgte in mehreren Schritten, beginnend mit dem Börsegang 1995. (APA)

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