Verleumdungsklage gegen Michael Moore verworfen

22. Juli 2005, 12:28
2 Postings

Ein für "Bowling for Columbine" Interviewter fühlte sich in ein schlechtes Licht gerückt

Los Angeles - Der Oscar-gekrönte US-Dokumentarfilmer Michael Moore (51) muss für seinen Film "Bowling for Columbine" keinen Schadenersatz an einen seiner Interviewpartner bezahlen. James Nichols, Bruder des Mitverschwörers des Bombenattentats von Oklahoma City, Terry Nichols, hatte Moore vorgeworfen, dieser habe ihn in schlechtes Licht gerückt. Er verlangte wegen angeblicher Verleumdung 20 Millionen Dollar (16,6 Mill. Euro) Schadenersatz. Ein Richter in Detroit (US-Staat Michigan) habe die Klage verworfen, berichteten US-Medien.

Aus Sicht des Richters hatte sich Moore in seiner Dokumentation "Bowling for Columbine" ganz korrekt über den Kläger geäußert. Für seinen Dokumentarfilm, der die Waffengewalt in den USA anprangert, hatte Moore 2002 einen Dokumentarfilm-Oscar gewonnen.(APA/dpa)

Share if you care.