BenQ führt Handygeschäft mit Doppelstruktur

22. Juli 2005, 08:46
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"FTD": Je ein "Produkthaus" verantwortlich für den asiatischen und den westlichen Markt

Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ will nach einem Zeitungsbericht seine Handy-Sparte nach dem Kauf des Mobilfunkgeschäfts von Siemens in zwei Bereiche teilen. Entwicklung, Einkauf und Logistik sollten weiterhin getrennt erfolgen, berichtet die die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf eine Mitteilung an die Mitarbeiter. Dazu gründe BenQ zwei so genannte "Produkthäuser", die jeweils verantwortlich seien für den asiatischen und den westlichen Markt.

An regionalen Bedürfnisse anpassen

Die beiden Organisationen sollten Kosten, Qualität und Produktangebot selbst an die regionalen Bedürfnisse anpassen und verantworten, zitiert die Zeitung aus dem Mitarbeiterbrief. BenQ wolle das Geschäft damit "flexibler, schlagkräftiger und insgesamt wettbewerbsfähiger" führen. Im Vordergrund der Fusion stehe nicht, Kosten zu sparen, sondern die Stärken beider Marken zu nutzen und intelligent zu verbinden. Über die Zukunft der Produktion sei noch keine Entscheidung getroffen worden.(Apa)

Links

BenQ

"Financial Times Deutschland"

Nachlese

"Die Marke Siemens wird weitere 18 Monate lang bestehen" - Siemens-Mobile-Chef Clemens Joos und BenQ-Vorstandschef Kuen-Yao Lee im Interview - Künftige Company setzt auf Multimedia-Geräte mit neuen Technologien

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