Keine Regulierung von Bodybuilderpräparaten

18. Juli 2005, 20:18
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Schwarzenegger bekommt Millionen für Beratertätigkeit

Los Angeles - Der kalifornische Gouverneur und ehemalige Bodybuilder Arnold Schwarzenegger ist wegen eines Millionen-Deals mit einem Verlag von Fitness-Magazinen unter Druck geraten.

Gesetz sollte Produktion von Präparaten regulieren

Wie aus Dokumenten hervorgeht, unterzeichnete Schwarzenegger wenige Tage vor seiner Vereidigung als Gouverneur im November 2003 einen Fünf-Jahres-Beratervertrag mit dem auf Bodybuilding- und Fitness-Zeitschriften spezialisierten Verlag Weider Publications. Kritiker befürchten, dass diese Geschäftsbeziehung Schwarzenegger im Jahr 2004 bewegt haben könne, sein Veto gegen ein Gesetz zur Regulierung der Produktion von Muskelaufbaupräparaten und anderen Nahrungsergänzungsmitteln in Kalifornien einzulegen.

Einer Kopie des Vertrags zufolge, die bei der kalifornischen Aufsichtsbehörde einging, sagte der Verlag dem ehemaligen "Mr. Universum" für eine beratende Tätigkeit als "ausführender Herausgeber" ein Prozent der Netto-Werbeeinnahmen oder aber mindestens eine Million Dollar jährliches Honorar zu. Den Verlagsgründer Joe Weider kennt Schwarzenegger noch aus seiner aktiven Zeit als Bodybuilder.

Schwarzenegger hat bei seinem Amtsantritt seinen Verzicht auf ein Gouverneursgehalt erklärt, um die Kassen des Bundesstaats zu schonen. (APA)

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