Thailand: Zwei Tote und 20 Verletzte bei Schusswechsel und Anschlägen

18. Juli 2005, 08:30
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Nach Schießerei in Provinz Yala gingen noch drei Bomben hoch

Yala - Im Süden Thailands sind bei Gewalttaten mindestens zwei Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Ein Aktivist und ein Polizist seien bei einem Schusswechsel in der Hauptstadt der mehrheitlich moslemischen Provinz Yala ums Leben gekommen, nachdem eine Explosion ein Kaufhaus erschüttert hatte, teilte die thailändische Armee am Donnerstag mit.

Kurze Zeit später seien drei weitere Bomben in einem Hotelcafe, einem Restaurant und einem Elektrizitätswerk hochgegangen. Insgesamt wurden bei den vier Anschlägen 20 Menschen verletzt, darunter fünf Polizisten.

Die drei südlichsten Provinzen Thailands werden seit Monaten von Unruhen erschüttert, bei denen bereits mindestens 800 Menschen ums Leben kamen. Die moslemischen Aufständischen fordern mehr Autonomie von der Zentralregierung in Bangkok. Etwa 95 Prozent der Thailänder sind buddhistischen Glaubens. (APA)

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