Pinzgau bleibt weiterhin Katastrophengebiet

15. Juli 2005, 19:48
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Pegelstände sinken pro Stunde nur um etwa zwei Zentimeter

Salzburg - Die Aufräumungsarbeiten nach dem Hochwasser waren auch am Donnerstag im Bundesland Salzburg in vollem Gang: Der Pinzgau bleibt weiterhin Katastrophengebiet.

Die Pegelstände der Salzach sind landesweit unter die Warngrenzen gesunken und sinken weiter um durchschnittlich zwei Zentimeter pro Stunde. Damit hat sich die Lage weiter stabilisiert.

Das Schwergewicht des Einsatzes befindet sich nach wie vor im Raum Oberpinzgau/Mittersill und im Gasteiner Tal. Aus Sicht der Wildbach- und Lawinenverbauung sind rund 500.000 Kubikmeter abgegangenes Material aus den Schutzbauten zu räumen. 90 Prozent dieser Arbeiten werden bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Im Pongau liegt das Schwergewicht der Arbeiten weiter im Gasteiner Tal. Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres wurde verlängert. Im Lungau liegt das Schwergewicht weiterhin im Raum Zederhaus. Bis zum Wochenende sollten alle Schadensstellen saniert sein. (APA)

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    Bundesheer-Soldaten in Mittersill

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