Visa Austria forciert Wertkarte Visa Electron

21. Juli 2005, 14:51
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Visa Austria-Chef Helmut Nahlik: "Billigere Alternative zum Reisescheck" - "Wertkarte" für Bargeld-Behebungen oder Zahlungen an Bankomatkassen - keine fixe Jahresgebühr

Die seit Jahresbeginn österreichweit angebotene Visa-Electron Prepaid Card, eine Art "Wertkarte" für Bargeld-Behebungen oder Zahlungen an Bankomatkassen, wurde von Visa Austria bereits an 5.000 Kunden ausgegeben. Visa Austria-Chef Helmut Nahlik rechnet bis Jahresende mit 10.000 bis 15.000 Karten.

Alternative zum Reisescheck

Die Visa-Electron sei eine billigere Alternative zum Reisescheck. Optimal sei die Wertkarte etwa für Jugendliche bei Sprachferien und Auslandsaufenthalten. Die Karte wird im vorhinein aufgeladen und ist dann weltweit einsetzbar. Geld abgehoben bzw. direkt am Point of Sale (PoS) bezahlt wird mit Pin-Code. Wie beim Wertkarten-Handy gibt es keine fixe Jahresgebühr. Am häufigsten eingesetzt wird die Karte derzeit zur Abhebung von Bargeld.

Gebühr

Die Gebühr für das Aufladen beträgt 1,5 Prozent. Für Euro-Transaktionen fallen bei Einkauf und Bargeldbehebung 0,29 Euro je Transaktion an. Barbehebungen in Drittwährungen kosten 1,5 Prozent je Transaktion, mindestens aber 3 Euro, Zahlungen an der Bankomatkasse 1 Prozent plus 1 Euro. Beim ersten Mal müssen mindestens 100 Euro aufgeladen werden, dann sind es 20 Euro. Die Höchstgrenze liegt bei 10.000 Euro.

Sicherheitsstandard

Rund 30.000 der insgesamt rund 940.000 Visa-Kreditkarteninhaber in Österreich haben sich bisher für den Sicherheitsstandard "Verified by Visa" entschieden. Neben dem sicheren Bezahlen im Internet kann damit auch der Umsatz mit der Kreditkarte online abgerufen werden. Ein weiteres elektronisches Angebot wird zunehmend auch genutzt: Rund 40.000 Kunden lassen sich mittlerweile ihre Monatsrechnung per e-mail schicken. (Apa)

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