Hintergrund: Beim Jungfernflug war es noch viel knapper

26. Juli 2005, 16:56
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Vier Sekunden vor dem geplanten Erstflug der "Discovery" 1984 wurde der Start abgebrochen

Cape Canaveral/Washington - Die Raumfähre "Discovery" ist das dritte Shuttle, das die NASA in den Dienst gestellt hat. Ihr Jungfernflug, geplant für den 26. Juni 1984, wurde vier Sekunden vor dem Start wegen eines fehlerhaften Ventils abgebrochen. Er fand schließlich ohne Zwischenfälle am 30. August 1984 statt.

Die "Discovery" ist das Arbeitspferd der NASA. Sie hat mit 30 Flügen mehr absolviert als jedes andere der ursprünglich fünf Shuttles. Zwei davon verunglückten: 1986 die "Challenger", 2003 die "Columbia". Beide Male wurde die "Discovery" für den ersten Neuflug nach dem Desaster ausgewählt.

Hubbles Packpferd

Die Raumfähre ist nach einem der Schiffe des britischen Entdeckers James Cook benannt, der damit um 1770 die Inseln von Hawaii entdeckte. Die "Discovery" brachte unter anderem 1990 das Weltraumteleskop Hubble ins Weltall.

Die "Discovery" wiegt mit ihrem Außentank beim Start gut 2.000 Tonnen. Dreiviertel davon ist Treibstoff, der in den ersten achteinhalb Minuten verbraucht wird.(APA/dpa)

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