Kopf des Tages: Bubikopf, Cricketspieler und Attentäter

Redaktion, 17. Juli 2005 09:02

Shehzad Tanweer, 22, Sportstudent, zündete eine der Bomben in London

Nach allem, was man von seinen Nachbarn weiß, war Shehzad Tanweer ein intelligenter, höflicher junger Mann, der stundenlang über Büchern hockte. 22 Jahre alt, er studierte in Leeds Sportwissenschaften. Ein grobkörniges Farbfoto zeigt einen harmlosen Bubikopf mit akkurat geschnittenem Haar und blütenweißem Pulloverkragen, einen netten Burschen, der aussieht, als könne er keiner Fliege ein Haar krümmen.

Regelmäßig ging Shehzad in die Moschee, oft stand er schon um halb fünf, zum Morgengebet, auf. Genauso eifrig spielte er Cricket, die englischste aller Sportarten. Am vergangenen Mittwoch sahen ihn Freunde zum letzten Mal den Cricketball werfen. Bis zum Anbruch der Dunkelheit, heißt es, habe er abends auf einer Wiese gespielt.

Am nächsten Morgen stieg Tanweer erst in ein Auto, dann in einen Pendlerzug, schließlich in einen U-Bahn-Wagon. Er war einer der vier Selbstmordattentäter, die den Terror am 7. Juli nach London brachten. Kein Ausländer, sondern ein Brite, "home-grown", ein heimisches Gewächs, wie seine schockierten Landsleute sagen. Über die Fernsehbildschirme flimmert seine Geburtsurkunde, Nummer BT 331207:

Am 15. Dezember 1982 erblickte Shehzad Tanweer im Krankenhaus St. Luke's in Bradford das Licht der Welt.

In Bradford wuchs er auch auf, einer Stadt im nordenglischen Industrierevier. Nach Bradford hatte es vor dreißig Jahren auch Mohammed Mumtaz Tanweer gezogen, einen Muslim aus Pakistan. Der uralte Einwanderertraum von Wohlstand und Glück, für Shehzads Vater ging er in Erfüllung. Der fleißige Arbeiter sparte eisern, zog später nach Leeds, in den bunt gemischten südlichen Stadtteil Beeston, wo er sich ein Doppelhaus kaufte. Heute stehen dort, in der Einfahrt der Colwyn Road 51, zwei schicke Limousinen Marke Mercedes, die eine silberfarben, die andere rot.

In Beeston betreiben die Tanweers einen florierenden Fisch- und Imbissladen, "South Leeds Fisheries". Am besten verkaufen sich dort Fish & Chips, Kabeljau oder auch Schellfisch mit goldgelben Fritten, obendrauf ein paar Tropfen Essig - die englischste aller Speisen. Auch Shehzad Tanweer stand dort häufig hinter den Pfannen.

Als "sweet guy", einen süßen Kerl, beschreibt ihn sein Freund Mohammed Riaz, "der beste Kumpel, den man sich wünschen konnte". Humorvoll sei er gewesen, richtig witzig, ein heller Kopf. Er las viel im Koran, rührte nie Alkohol an und fluchte nicht.

Natürlich sei er nach Pakistan gereist, doch mit islamischen Fanatikern, sagt Riaz, habe Shehzad nie etwas am Hut gehabt. Im Gegenteil, oft habe er sich gegen den Extremismus verwahrt. Dass so einer sich in die U-Bahn setze und eine Bombe zünde - "einfach unvorstellbar". (Frank Herrmann, DER STANDARD, Print, 14.7.2005)

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Rantanplan1977
14.07.2005 16:10
Mir reicht es!!!

Was sagt der Koran über Christen,Juden und andere Andersgläubige?Nur zur Erinnerung:laut der Lehre ist es Pflicht eines Moslems gegen die Andersgläubigen zu kämpfen und den Islam weltweit zuverbreitern.Der Islam wurde nur durch Raubzüge,Kriege und Morde gross.Nichts kann für einen Moslem ehrenvoller sein, als für die Religion zu sterben.Die Mörder in USA,Spanien und England haben nichts gemacht was den Islam widerspricht - deswegen gibt es keine Demonstrationen seitens der Moslems.Müssen gezwungen werden,um sich davon zu distanzieren.
Bei Kopftuchverbot waren aber Massen auf den Strassen..warum...weil dieses Verbot den Islam widerspricht.Keine Toleranz gegenüber Intoleranz!
Bin Moslem und Ausländer und weiss wie es in Inneren aussieht.

Margarete Nezbeda
14.07.2005 23:20
Mir reicht es

Ich verfolge gespannt die Diskussion und die Sebstbezichtigungen von Christen und Muslimen, wer nun Schuld trage an dem "culture clash". Aufgeklärt, wie wir nun alle ja sind, beschmutzen wir gern unsere eigenen Nester. Statt zu beteuern, wie intolerant das Christentum einmal gewesen und der Islam heute sei, sollten wir lieber versuchen, im Alltag miteinander in Kontakt zu kommen und zu kommunizieren. Ich registriere mit Besorgnis ein nebeneinander Bestehen von Kulturen und Religionen, also die Existenz von Parallelwelten, aber keinen Austausch, der echte Verständigung bringen würde. Woran liegt das? Wessen "Schuld" ist das? Wie Können Christ/innen und Muslim/innen (?) etwas beitragen, damit das stattfindet?

Rantanplan1977
15.07.2005 00:53
So einfach ist das nicht

Der Westen wird lernen müssen,dass dies alles kein Racheakt aus Zeiten der Kolonialisation od. Imerperialismus ist.Da hätten Afrikaner,Südamerikaner und Asiaten die Attentate verübt.
Bei den Moslems geht es um die Weltherrschaft und Kampf gegen die gottlosen Nichtmuslime.
Wenn die Moslems sich nicht von der Quelle,sprich Koran,trennen,gibt es keine Verbesserung.Sonst wird nie eine islamische Frau die Rechte eines Menschen erhalten.Immer bleibt sie unter dem Mann,dem sie zugehorchen hat.Ist nur ein Beispiel das zeigt,wie sehr der Koran das Hinderniss schlechthin ist.
Der Islam ist keine Demokratie sondern Theokratie.

Keine Schuldzuweisung,sondern Ursachenforschung!

die elster
 
14.07.2005 18:49
soweit ich mich mit islamischer rechtskunde...

... befasst habe, gilt die auslegung der geistlichkeit in der rechtspraxis über der sure. das heißt, eine verurteilung durch die islamischen gelehrten bedeutet einen rechtsbruch nach islamischem recht.

und sofern Sie wirklich moslem sind (ich melde meine zweifel an): dann sollte es Ihrem kultur- und auch religionsverständnis eher entsprechen, für einen ausgleich zwischen den religionen zu sorgen, anstatt antiislamische gräuelpropaganda zu verbreiten.

um hass zu säen, kann jede beliebige religion verwendet werden... aber ich denke, in diesem fall würden Jesus Christus und Mohammed brüderlich vereint vor Ihnen ausspucken.

March March
14.07.2005 17:48
moslem und moslem

hm ... einerseits kann also nichts für einen moslem ehrenvoller sein, als für seine religion zu sterben - andererseits, bezeichnen sie sich selbst als moslem.

ist also auch für sie nichts ehrenvoller, als für ihre religion zu sterben - oder gibt es doch moslems, für die der tod für den islam nicht das ehrenvollste ist?

Rantanplan1977
14.07.2005 18:45
da haben Sie recht...

Mit ich bin Moslem habe ich eigentlich NUR gemeint ich komme aus so einer Gesellschaft.Bin kein Aussenstehender,sondern Teil der islam.Gesellschaft.Also kann man mich nicht mundtot machen und behaupten ich kenne den Islam nicht.Oder ich sei Rassist.Ist blöd,da ich selber Ausländer bin.
Zur Aufklärung:Allah der "Barmherzige" (ironisch gemeint) entscheidet,ob wer ins Paradies oder in die ultra-harte Hölle kommt.Auch wenn der Mensch fromm war,kann Allah sich trotzem gegen ihn entscheiden.Stirbt aber einer in Namen des Islams (Djihad,Märyter)kommt er automatisch ins Paradies.Deswegen ist es für Moslems die ehrenvollste Art zu sterben.Anders ausgedrückt:die einfachste Art ins Paradies zu kommen,unabhängig der Laune des strengen Gottes.

G e o r g
14.07.2005 17:35

Ja, und Hetze gegen den Islam hilft uns, das Problem zu lösen, oder wie?

Rantanplan1977
14.07.2005 20:57
und..

...die Verniedlichung und Verleugnen der Tatsachen hilft uns nicht weiter.Islamkritik gleich mit Islamhass zu setzen,hilft den Moslems auch nicht aus der faschistischen Ideologie eine menschenfreundliche zu machen.
Wenn ein Moslem seine überkommene Tradition abschaffen will,die eigenen Irrtümer und Fehler beseitigen will,ist man gleich ein "Hetzer".
Man kann nicht nach Toleranz schreien und selber die Intoleranz im Islam dulden.

Hagen von Tronje
14.07.2005 17:12
Es reicht mir auch

Was sagt die Bibel und die imperialistische Doktrin der Neocons?
Resourcen im Ausland sichern, wenn die Regierungen auf sanften Druck nicht folgen, werden Kriegsründe erfunden oder gefunden.
Was die Attentäter in London gemacht haben, wird im Islam abgelehnt, sämtliche muslimische Organisationen haben diese Anschläge verurteilt, Presseaussendungen gemacht oder bei britischen Botschaften vorgesprochen.
Wir Evangelikalen hassen jedoch die Muslime, weil es zu unser doktrin gehört und wie in der Vergangenheit wollen wir alle Missionieren und andere Religionen ausrotten.
Ich bin mit einer evangelikalen Gemeinschaft aufgewachsen und weiß von was ich spreche. Diese Pastoren sind voller Hass: www.infosekta.ch/is5/theme... r1999.html

Rantanplan1977
14.07.2005 17:40
Nicht vertauschen

Im Koran ist die Aufforderung zum Töten Andersgläubiger.Wo steht das in der Bibel oder sonstwo?Nie so konsequent und wehement wie im Islam.Im Islam gibt es keine Trennung von Staat und Religion.Ist ein Unterschied,ob ein Mensch (Priester oder Pastor) den Mordbefehl gibt oder Gott dh Allah selbst.

Bitte wo haben die Moslems das abgelehnt?Das sind Lippenbekenntnisse.Ich kenne den Kern und unter Moslems wird anders gesprochen.Das was der Westen nicht wissen darf.Ich paranoid?Hmmm vielleicht habe ich zu oft in der Moschee zu lange Imame zugehört?Wie hat islamische Welt reagiert?
Wo sind die Demos wie bei Kopftuchverbot?


Peter Falber
14.07.2005 18:12

2. Mose 34,12 ff
Röm.1, 29f

uvm.

Rantanplan1977
14.07.2005 21:05
??

In der Bibel steht drin,dass man Andersgläubige töten soll um ins Paradies kommen?
Jesus oder andere Propheten sind mit Bande herumgezogen und haben ihre Religion mit Gewalt und Mord verbreitet?
Ist die Bibel Gottes Wort wie Koran?Mord und Totschlag als Gottes Wille?
Also nicht Apfel mit Birnen tauschen.
Wenn in Christetum die Liebe die zentrale Botschaft ist,ist die zentrale Botschaft des Korans Unterwerfung (=blinder gehorsam) und Krieg.
Der Vorbild aller Moslems hats vorgelebt, Prophet Mohammed.Informieren sie sich mehr über die Geschichte des Islams und Orient.

Chien de Pique
14.07.2005 18:47
Schon, nur in der Paulusstelle

geht es im Kontext wohl eher um einen endzeitlichen Bezug und GOttes, nicht des Menschen Gericht, und auch um die eigene Fehlerhaftigkeit und Sündigkeit und die Art und Weise das eigene Leben im Sinne Christi einzurichten.
Und die Exodus-Stelle, die tatsächlich dem Geiste des Islam verwandt erscheint, dürfte zumindest für Christen ziemlich irrelevant sein - und ist, bei aller Forderung nach strengem Abschluss gegenüber den Andersgläubigen, halt nur gegen Altäre und Kultpfähle, nicht Menschen gerichtet.

David Haardt
14.07.2005 16:21
"Keine Toleranz gegenüber Intoleranz!"

Richtig! Das bezieht sich dann selbstverstaendlich auch auf Intoleranz gegenueber der Religionsfreiheit, Intoleranz gegenueber Auslaendern und Andersglaeubigen und Intoleranz gegenueber buergerlichen Freiheiten. Nicht wahr?

Rantanplan1977
14.07.2005 17:31
sorry

So habe ich das nicht gemeint.
Der Koran ist einfach Intolerant.Ein Christ darf Muslim werden,ein Muslim kein Christ..sonst Todesstrafe.So will es Allah und so soll es gesehen.

Unter der Religionsfreiheit auf die Menschenrechte zu treten,ist nicht zu tolerieren.

Es ist auch Rassismus zu denken:ja das ist halt ihre Kultur.Nicht ausgesprechen,aber sind halt "minderwertige Barbaren".So helfen sie die Moslems nicht weiter.

ich selbst
 
14.07.2005 18:06
Ein Christ darf Muslim werden,ein Muslim kein Christ..

Haha, ich lach mich tot !
Sie haben wohl 2000 Jahre Christentum irgendwo im Altpapiercontainer ihres Geschichtsbewusstseins entsorgt !?
Wissen sie wirklich nicht, was in vergangen Jahrhunderten zB mit Leuten in diesem Land geschah, die vom katholischen zum protestantischen Glauben überwechseln wollten (und hier handelte es sich "nur" um den Wechsel zu einem anderen christlichen Glauben)
oder mit jenen Ureinwohnern, die nach der "Eroberung" Amerikas keine Christen wurden ?
Also, sorry, aber das kann eigentlich nicht ernst gemeint sein

Rantanplan1977
14.07.2005 18:50
Sie haben falsch gelesen

Laut Koran darf ein Christ ein Muslim werden,ein Muslim aber nie ein Christ oder andergläubiger.Gottes Befehl!Nicht Befehl von Priestern oder sonstwen.
Soviel zum Thema was der Islam unter Toleranz versteht.WEnn ein Muslim austreten möchte: DANN GIBT ES NUR DEN TOD-AUCH HEUTE NOCH,MEIN LIEBER.

Mich interessiert das Christentum wenig.Bin kein Christ.Aber habe ich je behauptet Christen sein besser?

Soll das heissen Moslems dürfen Mist bauen,weil ja die Christen auch Mist gebauit haben?

Zuerst lesen,dann denken und nicht missinterpretieren.

tom1021
14.07.2005 09:51
Soviel zur Theorie...

dass diese moslemischen Fanatiker alles so arme Menschen seien, die einfach keinen anderen AUsweg mehr wüßten und in Wirklichkeit ja die bösen Ausbeuter aus dem Westen schuld am Terror sind.

G e o r g
14.07.2005 14:30

Hier ein Artikel, der schön zeigt, was alles mitspielen kann, wenn jemand zum Terroristen wird.

http://www.heise.de/tp/r4/art... 514/1.html

Rantanplan1977
14.07.2005 16:41
Wer suchet der findet...

Und was ist mit dem arabischen Imperialismus?
Durch den Djihad haben die Araber andere Völker angeriffen,erobert,versklavt und zwangsbekehrt.Juden und Christen durften ihre Religion behalten,mussten aber hohe Kopfsteuer zahlen,Demütigungen und Diskriminierungen gefallen lassen.Für die anderen entweder Islam oder Tod.
Die Europäer sollten nicht auf den Trick der Moslems reinfallen und die Schuld bei sich suchen.
Später wird es seitens der Moslems heissen,die anderen sind Schuld für die wirtschaftliche,wissentschaftliche und gesellschaftliche Rückstände der islam.Ländern.Und nicht der Koran und der Islam.

ich selbst
 
14.07.2005 17:45

ich sehe derzeit aber kein "moslemisches" land, dass europa und die usa kolonialisiert - umgekehrt jedoch schon
die geschichte in ehren, aber diese tatsache widerlegt sie leider
was nichts daran ändert, dass fanatische bomber niemals zu verstehen sind und sie auch nicht aufgrund einer logik handeln
aber irgendwas muss wohl passiert sein, dass es an der "spitze des eisberges" solche leute gibt ! das kann man wohl nicht einfach nur mit einer bestimmten religion oder einem "menschentypus" erklären

Rantanplan1977
14.07.2005 19:03
Keine Ahnung...

Anscheinend vergessen da einige,dass vor den Islam es im Nahen-Osten,Nordafrika,Indien und überall wo der Islam einmaschiert ist,andere Kultern gab (sogar höher als der kriegerische Islam).
Zum Islam habt man sich aus Habgier,Beute aus Raubzügen (Länderein,Sklaven) oder unter Androhung der Todesstrafe bekehrt.Aber das verschweigen wir lieber.Auch dass Mohammed Sklaven gehalten hat.

Schuld sind nur weisse Sklavenhändler,keine Araber.
Wenn Weisse erobern,dann böse.Wenn Araber,dann ist das gut.

Andere Länder haben unter Europa mehr gelitten,als die Araber.Nur so ein Hinweis!

G e o r g
14.07.2005 17:27

Ich halte es nicht für einen Trick der Moslems, wenn man auch beim Westen eine Mitschuld sucht. Im Gegenteil: der Westen als Betroffener tut gut daran, alle möglichen Ursachen genau zu untersuchen, um den Terrorismus die Grundlage zu entziehen.

BTW: So weit mich mein Geschichtswissen nicht täuscht, ist die Zeit der arabischen Expansion schon sehr lange her; das war doch noch vor den Kreuzzügen, oder? Was bringt es denn, damit zu argumentieren? Den Islam pauschal als aggressiv und mörderisch darzustellen dient nur der populistischen Festigung von Vorurteilen. Das ist das gleiche, wenn Islamisten jetzt laufend die Kreuzzüge heraufbeschwören. Hass aufzubauen verschlimmert nur alles.

Rantanplan1977
14.07.2005 19:10
Richtig

Arabische Expansion..Djihad beginnt mit Mohammed und hört nicht auf,solange die Welt nicht islamisch ist.Erst dann gibt es Frieden.So die Lehre.
Ich sage dies,weil immer wieder SELBST DIE EUROPÄER die Kreuzzüge erwähnen.Will nur klargestellt haben,dass der Islam viel schlimmer war und ist als die Keuzzüge zusammen mit europäischem Kolonialismus und Imperialismus.Um nichts sind wir Moslems besser!

Ich will und kann nicht mehr hören,dass der Westen schuld hat.Als ob der Islam ein Opfer vom Westen ist.

Der Westen ist nicht schuld an unserer Rückständigkeit. Aber eine Schuld trifft den Westen: das sie weggeschaut haben und die Probleme nicht sehen wollten.gleichgültigkeit gegenüber menschrechtsverletzungen in eigenem raum (zwangsheirat etc. )

G e o r g
14.07.2005 20:30

Jetzt denk mal nach: In den meisten Religionen beinhalten religiöse Schriften Ansichten, die heute schon lange nicht mehr akzeptiert und daher auch nicht mehr gelebt werden. Ich glaube nicht, dass hier in Europa viele Moslems leben, die noch alle Ungläubigen töten wollen, denn sonst würden viel mehr Terroranschläge passieren. Weiters leben in Europa schon sehr lange Moslems; islamistischer Terror ist aber jüngeres Phänomen.

Im Koran stehen zwar grausliche Sachen drinnen, aber obwohl es ja das Wort Gottes ist, werden diese Grauslichkeiten bei uns nicht mehr gelebt. In islamischen Ländern, die die Sharia streng befolgen sieht es schon anders aus, aber kein Land will den Islam mit Gewalt verbreiten. Einzelne Spinner wird es immer geben.

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