Donauwasser für den Neusiedler See

18. Juli 2005, 10:40
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Niedrigwasserstände nehmen zu - Wasserstand könnte künftig durch Zuführung von Wasser gehalten werden

Neusiedl/Eisenstadt - Im Burgenland wird die Möglichkeit einer Zuführung von Donauwasser für den Neusiedler See geprüft. Eine Entscheidung über ein solches Projekt soll unter im Herbst fallen, so Landesrat Niki Berlakovich.

Die in Auftrag gegebene Studie untersuchte die Auswirkungen einer Klimaänderung auf den Wasserhaushalt des Neusiedler Sees. Fazit: Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Niedrigwasserständen nehme zu.

Ziel der Bemühungen sei es, den Wasserstand des Sees auf etwa 115,2 m über Adria zu halten und zu verhindern, dass er noch weiter absinkt. Denn momentan sei der aktuelle Seewasserstand auf 115, 27 Meter über Adria, am langjährigen Minimum. Und dass dieses Minimum schon Mitte Juli erreicht ist, bereitet den Verantwortlichen einiges an Kopfzerbrechen.

Für ein Jahrhundertprojekt müssen alle Aspekte berücksichtigt werden. Denn der Neusiedlersee ist nicht nur Wirtschaftsfaktor, sondern auch Naturjuwel und dieser Verantwortung sind wir uns sehr wohl bewusst", so Berlakovich. (APA)

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