17 Taliban bei Kämpfen getötet

16. Juli 2005, 11:40
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Nach US-Angaben - Rebellen richteten regierungstreuen Geistlichen in der Proving Helmand hin

Kabul - Bei schweren Zusammenstößen in der südafghanischen Provinz Sabul sind nach Angaben der US-Streitkräfte mindestens 17 Kämpfer der radikal-islamischen Taliban getötet worden. Das US-Militär teilte am Mittwoch mit, bei der zweitägigen Operation seien sechs Rebellen gefangen genommen sowie Munition und Waffen sichergestellt worden.

Geistlicher in Helmand hingerichtet

In der Nachbarprovinz Helmand fiel der regierungsnahe Geistliche Saleh Mohammed am Mittwoch einem Mordanschlag zum Opfer. Taliban richteten dort den führenden muslimischen Geistlichen hin, der der Regierung in Kabul seine Unterstützung ausgesprochen hatte.

Angesichts der Eskalation im Krieg gegen die Taliban-Miliz kündigte die australische Regierung die Entsendung von 150 Elitesoldaten bis September an. Der Einsatz sei auf ein Jahr befristet, sagte Premierminister John Howard am Mittwoch. Die Bemühungen um eine Stabilisierung der Lage in Afghanistan würden zunehmend durch Angriffe der Taliban und des Terrornetzwerks Al Kaida gefährdet, erklärte Howard. Die Regierung sei daher unter anderem von den USA und Afghanistan um Unterstützung gebeten worden. (APA/dpa/AP)

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