Steuer auf Handysender bleibt Ärgernis

27. Juli 2005, 17:32
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Siemens-Chef fürchtet ein Ausstrahlen auf ganz Österreich

Als "standortschädigende Maßnahme, die wohl wegen Budgetproblemen und nicht wegen der Umwelt beschlossen wurde", kritisierte Siemens Österreich-Chef Albert Hochleitner die vom Land Niederösterreich beschlossene Mobilfunksendeanlagenbesteuerung.

Eine halbe Milliarde Euro

Hochgerechnet auf ganz Österreich - in der Branche fürchtet man ein Ausstrahlen auf ganz Österreich - würde diese "Handymastensteuer" eine halbe Milliarde Euro kosten und wäre damit etwa gleich hoch, wie die Jahresinvestitionen aller Mobilfunker Österreichs. Damit würden Forschungs- und Standortoffensive des Bundes konterkariert. "Ich hätte erwartet, dass die Bundesregierung dazu energischer Stellung bezieht", so Hochleitner. "Ich hoffe, dass diese Steuer vor dem Höchstgericht nicht hält."(ung/DER STANDARD, Printausgabe vom 13.7.2005)

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