Ölpreis nähert sich 61 Dollar

13. Juli 2005, 19:16
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Nach Dennis droht neuerlich ein Hurrikan im Golf von Mexiko - Angst vor zuwenig Ölreserven lässt den US-Ölpreis wieder steigen

Singapur - Die Aussicht auf einen neuen Hurrikan im Golf von Mexiko hat am Mittwoch den Ölpreis wieder in Richtung der Marke von 61 Dollar steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI wurde im elektronischen Handel mit 60,92 Dollar gehandelt. Dies waren 30 US-Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Früher Saisonstart

Der Tropensturm "Emily" dürfte sich nach Einschätzung des National Hurricane Center in den USA bald in einen Hurrikan verwandeln. "Der ungewöhnlich frühe Beginn der Hurrikan-Saison lässt die Angst wachsen, dass nicht genügend Öl-Vorräte für die erwartet hohe Nachfrage am Jahresende aufgebaut werden können", sagte Rohölexperte Seth Kleinman von PFC. Die Arbeiter hätten gerade erst mit der Rückkehr auf die Bohrinseln begonnen, nachdem der Hurrikan "Dennis" sich abgeschwächt hatte.

Beobachter erwarten durch die Unterbrechung der Förderung einen Rückgang der Rohöllagerbestände in den USA. Die Daten für die vergangene Woche werden am Nachmittag veröffentlicht. (APA/dpa)

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