Jüdische Siedlungen im Gaza-Streifen für Auswärtige gesperrt

14. Juli 2005, 16:49
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Israel will Zuzug von Abzugsgegnern verhindern

Kissufim - Einen Monat vor Beginn des israelischen Abzugs aus dem Gaza-Streifen hat Ministerpräsident Ariel Sharon die Sperrung der jüdischen Siedlungen für Auswärtige angeordnet. An einigen Zufahrten wurden Mittwoch Früh bereits Straßensperren errichtet, um sicherzustellen, dass nur noch die Bewohner die Siedlungen betreten. Damit soll ein Zuzug von Abzugsgegnern aus Israel und dem Westjordanland verhindert werden.

Zuvor war nahe der Siedlung Shirat Hayam bereits mit der Errichtung einer Zeltstadt für Abzugsgegner begonnen worden, die den Widerstand gegen die Auflösung der Siedlungen verstärken wollen. Der Abzug aus den 21 Siedlungen im Gaza-Streifen sowie aus vier weiteren im Westjordanland soll am 17. August beginnen. (APA/AP)

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