Nominierungen für Descartes-Forschungspreis bekannt gegeben

19. Juli 2005, 17:05
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14 Projekte konkurrieren um "europäischen Nobelpreis"

Wien/Brüssel - Die Europäische Kommission hat am Dienstag die Nominierungen für den Descartes Forschungspreis 2005 bekannt gegeben. Eines der 14 nominierten Forschungsprojekte läuft mit österreichischer Beteiligung. Die Gewinner werden am 2. Dezember in London bekannt gegeben.

Der heuer zum sechsten Mal vergebene Descartes-Preis wird für herausragende wissenschaftliche und technologische Spitzenleistungen in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verliehen. Im Finale stehen 14 Projekte, an denen 76 Forscher-Teams aus 22 europäischen Ländern beteiligt sind. Die Nominierungen erfolgen in den Kategorien Physik, Biowissenschaften, Sozioökonomische Szenarien, Geowissenschaften, Ingenieurswesen und Informatik.

Festplatten durch Nanotechnologie

Am Projekt "HIDEMAR - Self assembled nanoparticles ans nanopatterned array für high-density magnetorecording" ist unter anderem Josef Fidler, Festkörperphysiker an der Technischen Universität (TU) Wien beteiligt. Dabei geht es um die Entwicklung von Festplatten mittels Nanotechnologie.

Im Vorjahr ging der Wissenschaftspreis, der auch als europäischer Nobelpreis bezeichnet wird, ex aequo an ein Quantenkommunikations-Projekt, an dem die beiden österreichischen Physiker Anton Zeilinger von der Universität Wien und Harald Weinfurter von der Universität München beteiligt waren. (APA)

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    Der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes (1596-1650) auf einer zeitgenössischen Darstellung.

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