USA: Waldbrände ändern Richtung

13. Juli 2005, 13:50
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Brände haben bisher fast 50 Quadratkilometer Wald vernichtet - "Geisterstädte" in Colorado

Washington - Bei den Waldbränden im US-Bundesstaat Colorado zeichnete sich keine Entspannung ab. Die Flammen bedrohten am Dienstag zwar nicht mehr akut die Häuser in der evakuierten Stadt Beulah, meldeten amerikanische Medien. Dafür zogen die Flammen in Richtung auf Colorado Springs. Inzwischen hätten die Brände fast 50 Quadratkilometer Wald vernichtet.

Der Fernsehsender CNN berichtete von "Geisterstädten" in Colorado. Mehr als 5.000 Menschen hatten zu Wochenbeginn ihre Häuser räumen müssen. Etwa 20 Industriegebäude und mehr als 900 Wohnhäuser seien evakuiert worden. Die Behörden hatten die Menschen aufgefordert, auch ihre Pferde, Hunde und Katzen mitzunehmen. Nachdem Gouverneur Bill Owens für Colorado Katastrophenalarm ausgelöst hat, hält die Nationalgarde jetzt Hubschrauber bereit, um bei einer plötzlichen Gefährdung Menschen ausfliegen zu können.

Ein Blitz hatte am Mittwoch vergangener Woche den Brand ausgelöst. Ständig wechselnde Winde erschweren den Kampf gegen das Feuer. Die Feuerwehrleute hoffen auf baldige Regenfälle, damit sich die Situation etwas entspannt. (APA/dpa)

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