Anzeige gegen Ex-Regens Küchl wegen Nötigung zurückgelegt

13. Juli 2005, 08:29
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Staatsanwaltschaft St. Pölten hat Vorerhebungen eingestellt

Die Anzeige gegen den Ex-Regens des Priesterseminars in St. Pölten, Ulrich Küchl, wurde zurückgelegt. Ein ehemaliger Alumne hatte im Vorjahr sowohl Küchl als auch Subregens Wolfgang Rothe vorgeworfen, er sei von ihnen genötigt worden, eidesstattliche Erklärungen zu unterschreiben, in denen er die von ihm zuvor aufgestellte Behauptung von homosexuellen Handlungen zwischen Rothe und Küchl widerrufen sollte.

Wie die Staatsanwaltschaft St. Pölten in einem Schreiben mitteilte, wurde die Anzeige des Alumnen am 20. Mai zurückgelegt. Auch die Vorerhebungen gegen Küchl und Rothe wurden eingestellt. Der ehemalige Priesterschüler hatte außerdem behauptet, der damalige Diözesanbischof Kurt Krenn habe die Vorgangsweise Küchls gedeckt. (APA)

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