US-Ölpreis im frühen Handel wieder über 59 Dollar gestiegen

12. Juli 2005, 20:39
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Wirbelsturm "Dennis" führte zu gesunkenen Lagerbeständen - Preis für OPEC-Rohöl wieder deutlich gefallen

Singapur - Der US-Ölpreis ist am Dienstag wieder über 59 Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI wurde um 7.20 Uhr mit 59,15 Dollar gehandelt. Dies waren 23 US-Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Am Markt werde ein Rückgang der Rohöllagerbestände in den USA erwartet, sagten Händler. Die aus Vorsichtsgründen erfolgte zeitweise Evakuierung von Bohrinseln in den USA wegen des Wirbelsturms "Dennis" dürfte zu gesunkenen Lagerbeständen geführt haben.

Die viel beachteten Daten für die vergangene Woche werden am Mittwoch bekannt gegeben. Mittlerweile kehren die Arbeiter jedoch wieder auf die Bohrinseln zurück.

Preis für OPEC-Rohöl wieder deutlich gefallen

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist hingegen zum Wochenbeginn wieder deutlich gefallen.

Am Montag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells im Durchschnitt 53,31 US-Dollar, teilte das OPEC-Sekretariat am Dienstag mit. Das waren 1,63 Dollar weniger als am vergangenen Freitag (54,94 Dollar). (APA/dpa)

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