Aufständische töten neun irakische Soldaten

11. Juli 2005, 17:43
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US-Streitkräfte melden zwei Tote bei Gefechten in Hit

Bagdad - Bei einem bewaffneten Überfall und einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Khalis sind am Montag neun irakische Soldaten ums Leben gekommen. Die US-Streitkräfte meldeten überdies den Tod zweier amerikanischer Soldaten bei Gefechten nahe der syrischen Grenze.

Die beiden Angriffe im 70 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Khalis ereigneten sich am frühen Morgen: Gegen 05.00 Uhr Ortszeit überfielen Bewaffnete einen irakischen Kontrollpunkt und töteten sieben Soldaten. Drei weitere Personen wurden verletzt, darunter ein Zivilist, wie Militärsprecher Oberst Abdullah al-Shimmari sagte. Rund eineinhalb Stunden später wurden bei einem Autobombenanschlag auf eine irakische Militärpatrouille zwei Soldaten getötet und ein weiterer verletzt.

Die US-Soldaten wurden laut einer Erklärung der Streitkräfte bei einem Einsatz in der westirakischen Stadt Hit durch "indirektes Feuer" getötet. Dieser Ausdruck bezieht sich in der Regel auf Mörsergranaten. Seit Kriegsbeginn im März 2003 ließen über 1.750 US-Militärangehörige im Irak ihr Leben, mindestens 1.348 davon starben bei Gefechten oder Anschlägen.

Die US-Streitkräfte ließen am Sonntag einen iranisch-amerikanischen Regisseur frei, der vor knapp zwei Monaten im Irak inhaftiert worden war. Der 44-jährigen Cyrus Kar wurde nach Militärangaben nahe der Stadt Balad festgenommen. Er sei mit einem Taxi unterwegs gewesen, in dem sich Material gefunden habe, das zur Herstellung von Bomben dienen könne. Auch Kars Kameramann wurde freigelassen, der Taxifahrer bleibt bis zum Abschluss weiterer Untersuchungen in Haft. (APA/AP)

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