Bulgarische Regierung nach Parlamentswahl planmäßig zurückgetreten

12. Juli 2005, 08:27
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Neues Kabinett unter Führung der Sozialisten zeichnet sich ab

Sofia - Die bulgarische Regierung der Nationalen Bewegung (NDSW) von Ex-König und Ministerpräsident Simeon Sakskoburggotski ist am Montag planmäßig nach den Parlamentswahlen vor zwei Wochen zurückgetreten. Bis zur Bildung eines neuen Kabinetts wird Sakskoburggotskis Mitte-Rechts-Team, das in den vergangenen vier Jahren regierte, die Amtsgeschäfte jedoch noch weiter führen.

Bulgariens Staatspräsident Georgi Parwanow will noch in dieser Woche die aus den Wahlen vom 25. Juni als stärkste Partei hervorgegangenen Sozialisten (BSP) mit der Regierungsbildung beauftragen. Die Sozialisten haben sich laut Medienberichten vom Montag mit der NDSW und der Türken-Partei DPS über eine Koalition geeinigt. Dieses sozial-liberale Dreier-Bündnis soll den geplanten EU-Beitritt Bulgariens Anfang 2007 zum Hauptziel haben. (APA/dpa)

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