Linzer Musiktheater: Zweite Wettbewerbsstufe

11. Juli 2005, 10:34
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Kommission ermittelt aus insgesamt 197 Einreichungen die mindestens 15 und höchstens 25 besten Projekte - Bis zur Ententscheidung anonym

Linz - Die nächste Etappe auf dem Weg zum Neubau eines Linzer Musiktheaters hat am Montag begonnen. Eine aus elf Preisrichtern zusammengesetzte Kommission wird aus insgesamt 197 Einreichungen die mindestens 15 und höchstens 25 besten Projekte ermitteln, die in die zweite Wettbewerbsstufe zum Realisierungswettbewerb eingeladen werden. Die Beratungen der Kommission, die voraussichtlich bis 14. Juli dauern, sind nicht öffentlich.

Großes internationales Interesse

Das Interesse am EU-weiten Architektenwettbewerb ist nach Auskunft des Landes Oberösterreich groß gewesen: Rund 1.050 Interessenten aus ganz Europa und auch aus den USA haben sich gemeldet. Letztendlich wurden 197 Wettbewerbsarbeiten zeitgerecht für die erste Stufe des Wettbewerbs, den Ideenwettbewerb, eingereicht. Allein diese Zahl unterstreiche das große internationale Interesse für das Projekt, betonte Kulturreferent Landeshauptmann Josef Pühringer (V) in einer Presseaussendung. Für Linz und Oberösterreich sei es damit die einmalige Chance, eine innovative städtebauliche Lösung zu finden, die auch international Zeichen setze.

Anonymes Verfahren bis zur endgültigen Entscheidung

Das gesamte Verfahren wird bis zur endgültigen Entscheidung völlig anonym durchgeführt. Alle Einreichungen wurden codiert, so dass auch die Kommission nicht weiß, von wem die Arbeiten stammen. Die Versendung der Wettbewerbsunterlagen an die Teilnehmer für die zweite Stufe erfolgt durch einen Notar. Erst nach dem Preisgericht Ende Dezember werden die Wettbewerbsbeiträge und -ergebnisse im Rahmen einer Ausstellung veröffentlicht, kündigte das Land an. (APA)

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