Jeder Tastaturanschlag kann überwacht werden

23. Dezember 2005, 11:42
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Spionage vom Hochfahren des Rechners bis zum Abschalten - Sophos warnt "Keyloggern" und dem Trojaner "Banker.XP"

suchen nach fremder Identität

Der britische Security-Experte Sophos warnt vor neuen Hacking-Tools, die sich immer raffinierter auf Wirt-PCs einnisten. Die kleinen getarnten Spyware-Programme sind immer häufiger im Netz zu finden und können in den "falschen Händen" beträchtlichen Schaden anrichten.

Tastaturanschläge

Die Applikation "KeySy" zeichnet alle Tastaturanschläge vom Hochfahren des Rechners bis zum Abschalten auf. Dies beinhaltet laut Sophos auch Passwörter, die eingegeben werden. Zusätzlich erscheint auf dem Desktop ein Icon, das nach dem Anklicken ein Fenster mit allen aufgezeichneten Tastaturanschlägen öffnet. "GoldenKeyLog" ist an sich kein gefährliches Tool. Missbräuchlich verwendet kann es trotzdem zu einer gefährlichen Anwendung mutieren. Das Hacking-Tool beobachtet Tastaturanschläge beim Hochfahren des Rechners. So können Login-Daten oder andere private Informationen bequem ausspioniert werden. Zusätzlich verändert das Tool Einträge im Registry-Bereich "Settings-Add or Remove Programms".

Trojaner

Schlussendlich informiert Sophos über den derzeit extrem umtriebigen Trojaner "Banker.XP". Der Schadcode versucht ebenfalls vertrauliche Daten wie Passwörter von infizierten Computern zu stehlen. Hat er genug gesammelt, sendet er alle Daten fein säuberlich komprimiert an einen Hacker. "Banker.XP" nutzt alle Eintrittswege, die denkbar sind, er beschränkt sich laut Sophos also nicht auf zwei oder drei. Mit dem Trojaner kann man deshalb im ganzen Web in Kontakt kommen. (pte)

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Sophos

Nachlese

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    bild: pte
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