Scheucher-Pichler warnt vor Panikmache

11. Juli 2005, 09:11
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ÖVP-Frauensprecherin verweist auf Erhöhung der Frauenbeschäftigungs- quote und "Runden Tisch"

Wien - ÖVP-Frauensprecherin Elisabeth Scheucher-Pichler hat die Kritik der Opposition in Sachen Frauenbeschäftigung als "absolut unverständliche Panikmache" zurückgewiesen. Parallel zur leicht steigenden Arbeitslosenquote bei Frauen gebe es seit Jahren eine Erhöhung der Frauenbeschäftigung, die sich auch im Jahr 2005 fortsetze. So sei im Mai 2005 die Zahl der unselbständig beschäftigen Frauen um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen.

Runder Tisch

Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (V) habe mit dem Runden Tisch zur Frauenbeschäftigung am 29. Juni in einer vierstündigen medienöffentlichen Diskussion alle wesentlichen Aspekte zur Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt unter Mitwirkung von hochkarätigen Expertinnen und Experten diskutiert. "Die Tatsache, dass die Frauen-Arbeitslosenquote im Jahr 2004 um 0,1 Prozentpunkte gestiegen ist, ist öffentlich bekannt. Beim Runden Tisch wurden alle wichtigen Zahlen und Fakten aus der IHS-Studie von IHS-Chef Bernhard Felderer persönlich präsentiert."

Zur Forderung von SPÖ-Frauenvorsitzender Barbara Prammer nach 100 Millionen Euro für "Qualifizierungsmaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip", sagte Scheucher-Pichler: "Das ist eine für die SPÖ typische Geldverschwendungsforderung." (APA)

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