eigene finanzquellen der eu.
auch die finanztransaktionen sind als besteuerungsbasis nicht dumm.
nur die kombination ist ein bisschen haarig: eine steuer, bei der man nicht so recht weiss, wie man sie erhebt und die konsequent weitergedacht ohne gleichklang zumindest mit amerika und japan schnell eine lahme ente sein könnte. da spielt vielleicht von der motivation her mit, dass der steuerwiderstand der wähler dagegen gering sein dürfte.
im effekt siehts halt wieder einmal nach dilettantenstück aus, nachdem die grundregel "keep it simple" nicht eingehalten wird - da wären die flugtickets, gerade weil so primitiv, besser gewesen.
und, wie so oft: gut gemeint ist meistens das gegenteil von gut.
Steuern dort, neue Steuer da, ichs kann es schon icht mehr hören.
Vielleicht sollte man sich einmal prinzipiell überlegen, ob man diesen Klumpfuss(EU), intern nicht grundlegend reformiert und verwaltungstechnisch spart, anstatt den Bürgern/Firmen mit immer neueren Einfällen== Steuern, ihr Geld zu entlocken. Dasselbe gilt natürlich auch für unsereren nationalen Verwaltungsapparat.
In diesem Sinne
Die Tobin-Steuer ist ja nichts Neues, wird in ähnlicher Form auch heute zB in Kolumbien angewandt, aber das weiß wahrscheinlich keiner und noch weniger denkt man über die Konsequenzen nach: Anfangen hat es mir 2/oo, heute liegt sie bei 4/oo. Es kommt zu Kapitalabzug und damit zu Liquiditätsengpässen bei den Banken (!), die Leute ziehen Bargeld vor, sogar die Dienstnehmer wollen ihren Lohn in bar... die Unsicherheit steigt an "Zahltagen", die Geldwäscher erhalten direkte Einladung. Ist es das, was die EU will?
Ein Land in dem Drogenhandel, Entführungen und Korruption ca. 70% der Wirtschftsleistung ausmachen, kann man schwer zu einem Vergleich mit Ö heranziehen.
Der Kern Ihrer Kritik ist aber nicht so falsch. Man müßte sich schon eine gute Regelung einfallen lassen damit nicht alle Transaktionen in der Schweiz oder auf den Cayman Islands enden.
... ob es Kapitaleigner gestattet ist, die Gewinne die sie in der EU erwirtschafteten einfach wieder aus den Unternehmen zu nehmen und woanders - vornehmlich in den USA - zu "investieren". Derartiges gehört meiner Ansicht nicht besteuert, sondern schlichtweg radikal eingeschränkt. Die Eigentümer von Unternehmen sollten sich überhaupt weniger fragen was ihre Unternehmen für sie tun können, sondern was sie für ihre Unternehmen tun können.
.. ich denke das ist auch nicht neu - das heißt dann Kommunismus. Ob in so einem Wirtschaftsklima dann überhaupt noch jemand daran denkt etwas zu investieren wage ich zu bezweifeln. Ich würde in ein Land in dem ich mit meinem Geld nicht machen kann was ich will keinen Cent stecken. Da wäre China wohl noch die bessere Alternative.
respekt u. kaum zu glauben. wolfi mit dem richtigen fuß aufgestanden? supi. i hoffe es folgt auch eine umsetzung u. net nur bei den schönen zeitungsworten. egal welche parteien auch mitziehen. wenn wolfi die treibende u. entscheidende kraft bei einer möglichen umsetzung ist/sein wird, soll sie "tobin-schüssel" oder wie auch immer heißen, das ist mir dann blunzen. hauptsache die sache wird mal praktisch angegangen. eh höchste eisenbahn.
Was soll das werden? Ein Zoll auf Geld ? Internat. Geldtransaktionen bedeutet auch den Travellerscheck in die Türkei mitnehmen und die Lieferantenrechnung aus dem Ausland zu bezahlen, oder?
Bravo - damit wird alles aus dem Ausland (ausserhalb der EU oder auch innerhalb?) entsprechend teurer. Das Ausland hebt im Gegenzug den Zoll für EU-Waren an und/oder verlangt ebenfalls "Zölle" auf die Auslandsüberweisungen (oder lassen sich die das widerspruchslos gefallen, daß ihre Waren in der EU teurer werden?) Damit gehen Exportmärkte verloren. Ob der Konsument dann wieder zum Wirten statt zu McDonald geht, Puch statt Toyota und Vöslauer statt Cola kauft ? oder lieber doch etwas mehr für einen koreanischen TV zahlt ???
einführung der tobin tax in ehren, aber: die eu hat schon eine geldquelle: ein gewisser prozentsatz der mehrwertsteuer geht an die eu. schüssi soll sich also erst mal mit dem bestehenden steuerrecht gut auseinandersetzen, bevor er alte ideen in neues gewand hüllt und sich als retter der europäischen finanzen rühmen will.
überall in europa,
darüber könnten wir reden.
ein guter prozentsatz von geld das sich ohne arbeit auf kosten von vielen mitarbeitern vermehrt kann der eu zu mehr geld für soziale ausgeglichenheit verhelfen.
nicht länder sondern spekulanten als nettozahler, das wäre eine perspektive für ein sozialeres europa.
und keine postings mit "aber dann wandert das geld in andere märkte..." und so nonsens.
Genau! Fuehren wir sofort eine Kapitalertragssteuer ein! Hoppala, aehhh, die gibts ja schon. Na ja, is eh Wurscht. Schimpfen wir halt a bissl ueber die boesen Investoren!
Wie geht denn das uebrigens mit dem ohne-Arbeit-sich-von-selbst-vermehrendem Geld auf der Boerse?
wenn ich daran denke, stellt sich mir die Frage warum fliessen Milliarden die in der EU erwirtschaftet wurden "ungehindert" in die Schweiz? Dort bleibt das Kapital auf den Konten der Abzocker und den Schweizer Banken, die Weltweit auf die Art Geschäfte machen! Als der Deutsche Finanzminister Eichel sich darüber aufregte, wurde er durch gewisse EU Einflüsse zurückgepfiffen. Im Gegenteil, durch Bilaterale Verträge hat sich die Schweiz dazu noch das Ja und Amen durch die EU zementieren lassen! Darüber muss man diskutieren. Was meint Schüssel dazu. Seine Idee ist nicht abwegig. Aber, nur plappern hilft nichts!
da versteh einer diese parteitr***el... (ist nicht bloss in der spö so, aber das hier ist mal wieder ein gutes beispiel)
statt sich zu freuen, dass sie unterstützung für ihre forderungen erhalten, sind sie beleidigt, weil die unterstützung von der gegnerischen seite kommt...
wenn die steuer schüssel-tax heißen darf wird sich der bedeutenste, größte,wer wenn nicht er, kanzler einen fuß ausreißen um sie zu realisieren. also bitte seien sie still und sagen sie nicht, das es sich in wirklichkeit um die tobin-steuer handelt.
bleibt dann nur noch zu hoffen, das die anderen machtgeilen typen in europa nicht die steuer nach sich selbst benennen wollen und deswegen wieder nichts daraus wird.
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