Castro zieht Vergleich mit USA

13. Juli 2005, 12:45
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"Menschen in Kuba seit Jahrzehnten Opfer des Terrorismus"

Havanna - Kubas Präsident Fidel Castro hat die Anschläge in London als nicht zu rechtfertigenden Angriff auf das britische Volk verurteilt. "Ich kann Ihnen versichern, dass die Menschen, die in Kuba seit mehr als vier Jahrzehnten Opfer des Terrorismus sind, Ihren Schmerz teilen", schrieb er weiter in einem Brief an Königin Elizabeth II., der am Freitag in der von den regierenden Kommunisten herausgegebenen Tageszeitung "Granma" erschien. Offenbar nutzte der Staatschef damit die Gelegenheit, seinem Erzfeind USA einen Seitenhieb zu verpassen.

Kuba wirft der US-Regierung vor, mit terroristischen Mitteln das sozialistische System des Landes zerstören zu wollen, das mit der Machtergreifung Castros 1959 eingeführt worden ist. Unter anderem sollen die USA Pläne für Attentate auf Castro ausgearbeitet haben und vom US-Geheimdienst trainierte Exilanten sollen für Bombenanschläge im Land verantwortlich sein. (APA/Reuters)

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