Red Bull stellt Rotation 2006 ein

21. Juli 2005, 16:18
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Für den Platz neben Fixstarter Coulthard gibt es mehrere Kandidaten - Friesacher fehlen Sponsorgelder

Silverstone - Das von Red Bull Racing in der laufenden Saison praktizierte Rotationsprinzip ist ein Auslaufmodell. Laut Teamchef Christian Horner wird es 2006 zwei fixe Piloten geben. Einer davon ist Routinier David Coulthard, für den noch übrigen Platz gibt es mit Christian Klien, Vitantonio Liuzzi oder Scott Speed Kandidaten genug.

"Die Rotation ist dieses Jahr okay, aber 2006 würde es keinen Sinn machen", meinte Klien am Rande des Trainings in Silverstone in einem ORF-Interview. Klien teilt sich in dieser Saison mit Liuzzi das Cockpit, der Österreicher war in Australien, Bahrain, Malaysia, Kanada, den USA und Frankreich am Start, der Italiener im San Marino-, Spanien-, Monaco- und Europa-Grand-Prix an der Reihe.

Das Saisonfinale könnte nun zum beinharten Kampf zwischen den beiden Kontrahenten werden. "Wer fährt, steht in den Sternen, es ist alles offen. Ich werde das Bestmögliche herausholen und mich präsentieren", sagt Klien.

Sponsor-Zusagen nicht eingehalten

Patrick Friesacher muss um seinen Platz bei Minardi noch mehr zittern, in seinem Fall geht's jedoch um Geld. Die Minardi-Piloten müssen monatlich eine gewisse Summe an den Rennstall weiterleiten, auf Grund zugesagter, aber nicht geflossener Sponsorengelder ist Friesacher jedoch nun in Probleme gekommen. Eine mögliche Alternative wäre der finanziell potente, derzeitige Jordan-Testfahrer Robert Doornbos aus den Niederlanden. (APA/red)

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