Anti-Tabak-Werbung hält Jugendliche vom Rauchen ab

9. Juli 2005, 18:00
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US-Untersuchung: Wer die Anzeigen sieht, raucht weniger als die anderen

Chicago - Mit gezielten Werbekampagnen gegen Tabak lässt sich bei Jugendlichen die Einstellung zum Rauchen beeinflussen. Junge Menschen, die solche Anzeigen sehen, rauchen nach einer amerikanischen Untersuchung seltener als solche, die nicht mit Anti-Tabak-Werbung konfrontiert werden.

Forscher der Universität Chicago befragten mehr als 50.000 Schüler aus 48 US-Staaten dazu, ob sie in den vergangenen Monaten Anzeigen gegen Tabak gesehen hatten. In jenen Staaten, die solche Werbung finanzieren, hatten in den vergangenen 30 Tagen 18,6 Prozent der Jugendlichen geraucht.

Wo es dagegen keine derartigen Kampagnen gab, hatten 26,7 Prozent der Befragten zu Zigaretten gegriffen. Gleichzeitig war in den Staaten mit Anti-Tabak-Werbung die Überzeugung der Jugendlichen, auch in fünf Jahren nicht zu rauchen, deutlicher ausgeprägt, wie die Zeitschrift "Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine" berichtet. (APA/AP)

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