Mocambique: Kinder für Organspende getötet

9. Juli 2005, 17:26
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Organhandel in Afrika - Immer häufiger werden verstümmelte Leichen aufgefunden

Wien - Im südlichen Afrika, vor allem in Mocambique, werden Kinder getötet, um ihnen Organe zu entnehmen: Diesen Alarmruf formulierte der irische Servitenpater Patrick Carroll bei der Internationalen Missions-Studientagung in Wien.

Laut Carroll verschwinden in Mocambique immer häufiger Kinder; später werden ihre verstümmelte Leichen aufgefunden, sehr oft fehlen Organe.

Die Sicherheitsbehörden von Mocambique reagieren auf diese Fälle nicht, daher hat die Ordensgemeinschaft vor einigen Jahren eine umfassende Kampagne gestartet, um die Weltöffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Nach Schätzungen der Unicef seien bis zu 1,2 Millionen Kinder weltweit Opfer von Kinderhandel. Es fallen Verschleppung, Kinderarbeit, sexueller Ausbeutung, illegale Adoption und Organhandel darunter. (APA)

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