Experten raten im Fall der Fälle: Kontaktversuche auch mit SMS

20. Juli 2005, 10:22
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SMS kommen "mit hoher Wahrscheinlichkeit durch"

Nach den Anschlägen in der britischen Hauptstadt haben sich Berichte über nicht funktionierende Mobilfunknetze in und um London gehäuft. Allen Österreichern, die mit ihren in der britischen Hauptstadt weilenden Angehörigen telefonisch Kontakt aufnehmen wollen, dies bisher aber noch nicht geschafft haben, rät die mobilkom nun, es auch über SMS zu probieren.

Chancenreichste Möglichkeit

Möglicherweise sei das Mobilfunknetz nach den Anschlägen mit Sprachtelefonaten einfach überlastet. "Der chancenreichste Kontaktversuch dürfte das SMS sein, das kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch", sagte mobilkom-Sprecherin Elisabeth Mattes.

Aus Sicherheitsgründen

Neben der Überlastung des Netzes sind Sicherheitsmaßnahmen ein weiterer Erklärungsversuch, der für das Zusammenbrechen der Mobilfunk-Kommunikation angeführt worden war. Handys können zur Bombenzündung verwendet werden - vielleicht seien daher die Netze in London aus Sicherheitsgründen bewusst lahm gelegt worden, hatte Willi Berenda, Leiter des österreichischen Entschärfungsdienstes vermutet.(APA)

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