Eurotunnel sieht "keine besondere Bedrohung"

11. Juli 2005, 13:01
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Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt, Verkehr aber nicht eingestellt

Paris - Nach den Anschlägen in London sieht die britisch-französische Betreibergesellschaft des Tunnels unter dem Ärmelkanal zunächst keine Veranlassung, den Verkehr einzustellen. Die britischen Behörden sähen "keine spezifische Bedrohung hinsichtlich des Tunnels", sagte ein Eurotunnel-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP in Paris.

Eurotunnel stehe aber "in ständigem Kontakt mit den französischen und britischen Sicherheitskräften". Die Sicherheitsvorkehrungen am britischen Terminal Folkestone seien allerdings verstärkt worden, fügte der Sprecher an. Die französische Staatsbahn SNCF hatte Reisenden zuvor davon abgeraten, den Schnellzug Eurostar nach London zu benutzen, der den Tunnel benutzt. (APA/AFP)

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