Folgenschwerste Anschläge in Großbritannien

13. Juli 2005, 11:10
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London - Bei Anschlägen auf U-Bahnen und Busse in London sind am Donnerstag mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Im Folgenden Informationen über einige der folgenschwersten Attentate in Großbritannien. Die meisten standen im Zusammenhang mit dem Konflikt um Nordirland. Februar 1974 - Die Untergrundgruppe Irisch-Republikanische Armee (IRA) sprengt in Nordengland einen Bus mit Soldaten und ihren Angehörigen in die Luft. Zwölf Menschen kommen ums Leben, 14 werden verletzt.

Oktober-November 1974 - Bei einer Anschlagsserie der IRA in britischen Pubs sterben 28 Menschen, mehr als 200 werden verletzt.

Juli 1982 - Bei zwei IRA-Attentaten auf Soldaten in einem Londoner Park werden elf Menschen getötet, 50 verletzt.

Dezember 1983 - Im Londoner Kaufhaus Harrods tötet eine Bombe der IRA sechs Menschen.

Oktober 1984 - Premierministerin Margaret Thatchers Kabinett entkommt knapp einem Attentat, bei dem während einer Parteiversammlung der Konservativen fünf Menschen in Brighton sterben.

September 1989 - Eine Bombe in der Königlichen Marinemusikschule tötet elf Menschen und verletzt 22.

April 1992 - Eine schwere Autobombe im Londoner Finanzviertel tötet drei Menschen und verletzt 91.

März 1993 - Bei Sprengstoff-Explosionen im nordenglischen Warrington kommen ein drei- und ein zwölfjähriger Junge ums Leben.

April 1993 - Die IRA lässt in einem Lastwagen eine Bombe detonieren. Ein Teil des Londoner Finanzviertels wird verwüstet, ein Mensch getötet und 44 verletzt.

Februar 1996 - Zwei Menschen sterben, weil IRA-Kämpfer eine Bombe in den Londoner Docklands zünden.

März 2001 - Eine Autobombe explodiert vor der Zentrale der Rundfunkanstalt BBC und verletzt einen Menschen. Die Polizei verdächtigt eine Splittergruppe der IRA. (Reuters)

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