Bombendrohung in Budapest: Drei Einkaufszentren evakuiert

8. Juli 2005, 14:07
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Anrufer drohte mit Anschlägen - Offenbar keine Verbindung zu Londoner Anschlägen

Budapest - Die Bombendrohung gegen drei Budapester Einkaufszentren vom Donnerstag vormittag hat offenbar nichts mit den Terroranschlägen in London zu tun. Das teilte der ungarische Regierungschef Ferenc Gyurcsany in Budapest auf einer Pressekonferenz mit, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI meldete. Die beiden Einkaufszentren Mammut und Arkad waren am frühen Nachmittag von der Polizei geräumt und durchsucht worden. Auch im Einkaufszentrum Westend beim Budapester Westbahnhof (Nyugati palyaudvar) wurde nach Bomben gesucht.

Gyurcsany betonte, dass die Bedrohung Ungarns durch den Terrorismus infolge der jüngsten Ereignisse nicht gewachsen sei. Die Sicherheitskontrollen seien allerdings verstärkt worden; ebenso die Bewachung der britischen Botschaft in Budapest. Bisher wisse man von keinem ungarischen Opfer bei den Londoner Anschlägen, hieß es. (APA)

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