Kein Geld für korrupte Regime

8. Juli 2005, 16:17
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Schröder und Bush knüpfen kurz vor Beginn des Gipfels Hilfe an Bedingungen

Gleneagles - Kurz vor Beginn des G-8-Gipfels haben sich US-Präsident George W. Bush und der deutsche Kanzler Gerhard Schröder dafür ausgesprochen, dass Zusagen für mehr Entwicklungshilfe vom Kampf gegen die Korruption abhängig gemacht werden sollen. Korrupte Regime haben keinen Anspruch auf internationale Hilfe, sagte der US-Präsident vor Journalisten in Kopenhagen. Schröder verbreitete in einem Zeitungsbeitrag dieselbe Botschaft.

In Stirling nahe dem Tagungsort Gleneagles gab es am Mittwoch Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei. 60 Personen wurden verhaftet. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 07.07.2005)

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    Tief Luft holen vor dem G-8-Gipfel: US-Präsident George Bush wurde von der dänischen Königin Margarethe II. in Kopenhagen mit einer Geburtstagstorte überrascht.

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