LASK geht als Favorit ins Rennen

8. Juli 2005, 18:05
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Die Trainer drängen die Linzer in die Rolle des Aufstiegskandidaten - Die schärfsten Rivalen: Kapfenberg, Kärnten, Lustenau und Leoben

Wien - Wer tritt die Nachfolge von SV Ried an und steigt 2006 in die Bundesliga auf? Als Antwort auf diese Frage wird in der am Freitag beginnenden Ersten Liga am öftesten der LASK, der Siebente 2004/05, genannt. Von den Trainer werden die Linzer in die Favoritenrolle gedrängt. Als schärfste Rivalen gelten SV Kapfenberg, FC Kärnten, Austria Lustenau und DSV Leoben.

Der Betroffene, der selbst keinen Meister-Tipp abgab, hört die Prognosen der Konkurrenten wohlwollend, Vorschusslorbeeren weist er aber zurück und erinnert an die Vergangenheit. "Der FC Kärnten hat es zuletzt mit einer Bundesliga-Mannschaft nicht geschafft. Die Liga hat an Qualität gewonnen, fünf, sechs Teams haben das Potenzial zum Aufstieg, man muss sich alles erst erarbeiten", sagt LASK-Trainer Werner Gregoritsch, der seine Truppe in zwei Jahren an die Spitze führen möchte.

Mit dem von Austria Magna geholten Ivica Vastic als Leitwolf soll alles besser werden. "Mit Ivo setzte ein Boom ein, die Leute kommen wieder und glauben an die Mannschaft", sagt der Steirer vor dem Schlager am Freitag (19 Uhr) auf der Gugl gegen Kapfenberg. Gregoritsch hofft natürlich auf einen besseren Start als damals mit Mattersburg und Kühbauer - gegen Bad Bleiberg gab's ein 0:3.

Hans-Peter Schaller, der Trainer der Steirer, lieferte Gregoritsch schon am Mittwoch auf der Pressekonferenz in Wien in verbales Duell. "Wenn ich von den meisten meiner Kollegen höre, dass sie Zwei- und Drei-Jahres-Pläne mit ihren Vereinen haben, dann nehme ich das Angebot an und sage wir werden Meister. Wir fürchten niemanden", meinte der Kapfenberg-Trainer lächelnd und fügte hinzu: "Wir haben keinen Vastic, sind aber eine gutes Team." Die Fortsetzung folgt am Freitag auf dem Linzer Rasen.

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl erwartet jedenfalls "sowohl im Titel-, als auch im Abstiegskampf wieder Spannung" wie zuletzt. "Es wird eine tolle Saison, mit den drei Regionalliga-Meistern FC Kufstein, SC Schwanenstadt und Austria Amateure als gute Aufsteiger, drei steirischen Rivalen und dem LASK mit der Attraktion Vastic", meinte der Burgenländer, für den die Aufstockung von zehn auf zwölf Vereine "nur um ein Jahr" verschoben wurde: "Die Regel, wonach die drei Regionalliga-Meister direkt aufsteigen, bleibt aufrecht". (APA)

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    Training beim LASK. Mit dabei Nationalspieler Ivica Vastic (Mitte).

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