Syrien soll laut USA härter gegen Extremisten vorgehen

8. Juli 2005, 16:30
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Rice reagiert mit Vorsicht auf Berichte

Washington - Die US-Regierung hat mit Vorsicht auf Berichte aus Damaskus reagiert, wonach syrische Truppen Extremisten am Eindringen in den Irak gehindert haben. Sollten diese Angaben zutreffen, wäre dies eine gute Sache, erklärte Außenministerin Condoleezza Rice am Dienstag vor Journalisten in Washington. Syrien habe bisher allerdings nur wenig gegen die Aufständischen unternommen, die illegal die syrisch-irakische Grenze überschritten. Sie hoffe jedoch, dass dies bei dem jüngsten Zwischenfall anders gewesen sei, sagte Rice.

Den Berichten aus Damaskus zufolge kam es am Montag an der Grenze zum Irak zu Gefechten zwischen syrischen Einheiten und militanten Kämpfern. Darunter hätten sich Leibwächter des gestürzten irakischen Staatschefs Saddam Hussein befunden sowie andere Beteiligte an den Aufständen gegen die Koalitionstruppen im Irak. Syrische Soldaten und Sicherheitskräfte seien im Grenzgebiet schon häufig gegen solche Extremisten vorgegangen, hieß es weiter. Syrien steht unter wachsendem Druck seitens der USA, jegliches Eindringen von Aufständischen in den Irak über seine Grenze hinweg zu verhindern. (APA/AP)

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