US-Sommerkinoflaute hält an

12. Juli 2005, 13:04
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Trotz "Krieg der Welten" 25 Prozent hinter dem Vorjahr zurück

Los Angeles - Steven Spielbergs neuer Sciencefiction-Thriller Krieg der Welten mit Tom Cruise in der Hauptrolle hat nur fünf Tage nach seiner Premiere am Mittwoch vergangener Woche mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt. Den bisherigen Rekord am so genannten "Independence Day"-Wochenende rund um den 4. Juli konnte der Film aber nicht brechen: Spider Man 2 hatte im Vorjahr in den vier Tagen rund um Amerikas Unabhängigkeitstag 115,8 Millionen Dollar bzw. in sechs Tagen 152 Millionen Dollar eingespielt.

Somit konnte auch Krieg der Welten einen Negativtrend nicht aufhalten, der den US-Studios und Kinobetreibern zunehmend Sorge bereitet: Seit mittlerweile 19 Wochenenden bleiben die diesjährigen Einspielergebnisse jeweils eklatant hinter jenen des Vorjahres zurück. Auch an diesem Wochenende brachten die zwölf erfolgreichsten Filme 25 Prozent weniger in die Kinokassen als die Top Twelve des Vorjahres.

Der Grund: Geplante Zugpferde wie etwa Batman Begins waren für das breite Publikum entweder zu überambitioniert oder zu düster. Meist fielen die Einnahmen nach fulminanten Startwochenenden im Verlauf einer Woche um bis zu 50 Prozent. Auch Animationsfilme wie der jüngste DreamWorks-Hit Madagascar oder Sommerkomödien wie Bewitched mit Nicole Kidman (bis dato erst 40 Millionen Dollar in zwölf Tagen) bleiben hinter den Erwartungen zurück. (APA, cp/DER STANDARD, Printausgabe, 06.07.2005)

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