Schröder: Gipfel muss Signal zur Beruhigung der Ölmärkte geben

29. Juli 2005, 20:35
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Deutscher Bundeskanzler bekräftigt Forderung nach Transparenz und Standards für Hedge-Fonds

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat unmittelbar vor dem G8-Gipfel seine Forderung nach Transparenz an den internationalen Ölmärkten bekräftigt. Es sei genügend Öl auf den Märkten vorhanden, die Preise würden durch die Spekulation in die Höhe getrieben, schrieb Schröder nach einer Vorabmeldung vom Dienstag in einem Beitrag für den Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe).

"Deshalb sollten die G8 ein Signal zur Beruhigung der Ölmärkte setzen." Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten und Russlands kommen am Mittwoch in Gleneagles in Schottland zu ihrem Jahrestreffen zusammen. Der für ein Barrel leichtes US-Öl war am Dienstag auf 59,85 Dollar geklettert. Zugleich wiederholte Schröder, dass er sich beim Gipfel auch für international einheitliche Mindeststandards für Hedge-Fonds einsetzen werde. (APA/Reuters)

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    Gerhard Schröder

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