Rückschlag für SCO

26. Juli 2005, 12:01
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Im endlosen Streit zwischen SCO und IBM erleidet SCO eine Niederlage - Termin für das Ende des Hauptverfahrens festgesetzt

Das Verfahren des vermeintlichen Unix-Rechteinhabers SCO gegen den Computerriesen IBM wegen der behaupteten Verwendung von Unix-Code im Linux-Kernel beschäftigt Anwälte und Richter schon seit längerer Zeit, nun hat SCO eine empfindliche Niederlage erlitten.

Ende in Sicht

So wurde es SCO nicht erlaubt eine dritte Klagelinie rund um das Projekt Monterey in den Prozess einzuführen. Außerdem wurde mit dem 26. Februar 2007 ein Termin für das Ende des Hauptverfahrens festgesetzt.

Der SCO-Antrag auf eine Erweiterung der Klage ist Richter Dale Kimball zu folge nur ein Versuch, das Verfahren weiter aufzuschieben.

"fear, uncertainty and doubt"

IBM begründete die vom Konzern gewünschte Ablehnung des SCOs Antrag unter anderem mit Hinweisen auf "fear, uncertainty and doubt", in IT-Kreisen auch als "FUD" bekannt. Demnach gehe es in Wirklichkeit darum ein Klima der Unsicherheit rund um Linux schaffen, um Investoren abzuhalten.(red)

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