Springer stößt mit ProSieben-Plänen auf Widerstand

13. Juli 2005, 12:58
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Anteilseigner der Sendergruppe feilschen weiter um den Preis

Der Axel-Springer-Konzern hat bei seinen Gesprächen über eine Aufstockung seines ProSiebenSat.1-Anteils mit der Situation vertrauten Kreisen zufolge noch keinen Durchbruch erzielt. Anteilseigner der Sendergruppe feilschten weiter um den Preis und diskutierten darüber, ob sie überhaupt verkaufen sollten, hieß es in den Kreisen.

Eine Investorengruppe um den US-Milliardär Haim Saban hatte sich vor zwei Jahren die Kontrollmehrheit an ProSieben gesichert. Seitdem hat sich der Aktienkurs von ProSiebenSat.1 nahezu verdoppelt. "Es längst noch nicht klar, dass sie verkaufen wollen, und es wird mit Sicherheit kein Geschäft in den kommenden Tagen zu Stande kommen", sagte eine mit den Verkaufsgesprächen vertraute Person. Für die Investoren sei die Frage, ob sie ihre ProSieben-Pakete noch etwas länger halten sollen, bis sich der Werbemarkt wieder erholt und sie dann von etwaigen weiteren Kursgewinnen profitieren können.

Auch eine andere mit den Gesprächen vertraute Person sagte, es gebe weiter Probleme, die zum Scheitern der seit Monaten dauernden Gespräche führen könnten. Diese seien aber bisher nicht im Sande verlaufen.

Springer ist grundsätzlich an der Erhöhung seines ProSieben-Anteils von derzeit zwölf Prozent interessiert. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte mehrfach erklärt, das Verlagshaus strebe eine strategische Beteiligung von zumindest 25,1 Prozent an oder werde sein Paket verkaufen. (APA/Reuters)

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