Erneuter Fall von Tierquälerei in Oberösterreich: Pferde verletzt

6. Juli 2005, 22:00
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Unbekannter fügte zwei Wallachen Stichwunden zu

Ein vorerst unbekannter Tierquäler hat am Montag in Gallneukirchen (Bezirk Urfahr-Umgebung) in Oberösterreich zwei Pferde durch Riss-Stichverletzungen im Brustbereich verletzt. Das gab die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Dienstag bekannt. Dies ist bereits der zweite Fall von Tierquälerei in Oberösterreich im Juli. Erst am Wochenende war im Bezirk Vöcklabruck fünf Pferden die Mähne und der Schweif abgeschnitten worden.

Ein Stallgehilfe entdeckte am Montag gegen 10.15 Uhr die Verletzungen der auf der Koppel weidenden Tiere. Er verständigte die Stallbesitzerin. Bei den beiden Wallachen wurde eine Riss-Stichverletzung im Brustbereich festgestellt. Diese wurde ihnen vermutlich mit einem scharfen Gegenstand zugefügt. Die beiden Pferde mussten von einem Tierarzt behandelt werden. Vom Täter fehlte vorerst jede Spur.

Am Wochenende hatte ein unbekannter Tierquäler fünf Islandpferden in Schörfling (Bezirk Vöcklabruck) die Mähne und den Schweif abgeschnitten. Durch das Fehlen des Schweifs können die Tiere keine Fliegen mehr vertreiben und müssen leiden. (APA)

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