Beschäftigungswachstum im Juni verlangsamt

29. Juli 2005, 20:40
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Zuwachs von unter einem Prozent - 3.260.037 Beschäftigte - Zunahme in allen Bundesländern

Wien - Das Beschäftigungswachstum in Österreich hat sich im Juni verlangsamt. Mit einem Plus von 0,96 Prozent oder 31.116 Personen auf 3,260.037 unselbstständig Beschäftige lag der Juni-Zuwachs heuer erstmals unter 1 Prozent. Im Mai ist die Beschäftigung um 1,14 Prozent, im April und März jeweils um 1,08 Prozent, im Februar um 1,02 Prozent und im Jänner um 1,40 Prozent gewachsen. Die Zahl der Arbeitslosen hingegen erhöhte sich im Juni um 4,2 Prozent auf 211.310 Jobsuchende.

Die Zahl der männlichen Arbeitskräfte stieg um 9.425 oder um 0,54 Prozent auf 1,765.815 Personen und die der weiblichen um 21.691 oder um 1,47 Prozent auf 1,494.222 Betroffene. Alle Bundesländer weisen eine Zunahme des Beschäftigtenstandes auf. Den absolut und relativ größten Zugang hat Oberösterreich mit 9.405 Personen bzw. mit 1,66 Prozent, teilt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger am Montag mit.

Zunahme in allen Bundesländern

Gegenüber dem Vormonat ist der Beschäftigtenstand um 26.596 bzw. 0,82 Prozent gestiegen. Die Zahl der männlichen Arbeitnehmer erhöhte sich um 12.994 (+ 0,74 Prozent) und die der weiblichen um 13.602 (+ 0,92 Prozent). Alle Bundesländer weisen eine Zunahme des Beschäftigtenstandes auf, die sich hauptsächlich im Beherbergungs- und Gaststättenwesen ergibt. Der absolut und relativ größte Zugang ist in Tirol mit 7.010 Personen, bzw. mit 2,58 Prozent zu beobachten. Im aktuellen Beschäftigtenstand vom 30. Juni 2005 sind 12.353 Präsenzdiener und 114.133 Bezieherinnen von Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld enthalten. (APA)

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